Shahrisabz – auf den Spuren des Herrschers Timur

Im Jahre 1369 erklärte der Herrscher Timur Samarkand zur Hauptstadt seines Reiches. Nicht verwunderlich ist dementsprechend, dass man in Samarkand eine Fülle von beeindruckenden Bauten und alter Kultur findet. So ist etwa der Registan-Platz mit seinen drei Moscheen ein Highlight, welches  auf keiner Usbekistan Reise fehlen darf. Auch die Nekropolis Shah-I-Sinda ist eine Sehenswürdigkeit, die man gesehen haben muss. Sie gilt als eine der bekanntesten Begräbnisstätten Zentralasien. Dort wurden die Timuriden begraben. Und die Moschee Bibi-Khanum, ist eins der beeindruckendsten Highlights in Samarkand. All diese Bauwerke, hätte es ohne den Herrscher Timur nicht gegeben. Doch Timur wollte ursprünglich seine Heimatstadt Shahrisabz zur Hauptstadt seines Reiches machen.

Registan-Platz

Shah-I-Sinda

Shah-I-Sinda Komplex

Moschee Bibi-Khanum

Begründer der Timuriden-Dynastie

Alte Teile der Stadt Shahrisabz gehören heute zum Unesco-Weltkulturerbe. Die beeindruckenden Bauwerke, die der Stadt einen Platz in der UNESCO Liste gesichert haben, stammen aus der Timuriden-Dynastie – die von dem Herrscher Timur Lenk begründet wurde.

Aufstieg der Stadt Kesh

Shahrisabz war in der Vergangenheit unter dem Namen Kesh bekannt und wird heutzutage vor allen Dingen mit dem Amir (Herrschertitel) Timur Lenk in Verbindung gebracht. Dieser wurde dort im Jahre 1336 geboren. Timur war ein Eroberer und Begründer der Timuriden-Dynastie in der große Teile Zentralasiens erobert wurden. Obwohl der Herrscher bei uns nicht sonderlich bekannt ist, ist er in Usbekistan ein Nationalheld. Überall sieht man Statuen von ihm und viele der prachtvollen Gebäude lassen sich auf ihn oder seine Nachfahren zurückführen.

Timur Statue beim Oq-Saroy-Palast

Timurs Vision von der Hauptstadt

Timur wollte seine Heimatstadt, die ungefähr 80 km von Samarkand entfernt liegt, zur Hauptstadt seines Reiches machen. Dies erklärt wohl die beeindruckenden Bauten, die auch noch heute in Shahrisabz zu finden sind. Jedoch kam es doch nicht so, dass Shahrisabz zur Hauptstadt wurde, da während seiner Herrschaft sein Fokus auf das nahe gelegene Samarkand gezogen wurde.

Teil des Unesco Weltkulturerbes

In Shahrisabz lassen sich eine Reihe von beeindruckenden Gebäuden sehen. So etwa die Ruinen des Oq-Saroy-Palast (Übersetzt Weißes Schloss). Rund 38 Meter ragen die gut erhaltenen Pylonen des Palastes in den Himmel.

Oq-Saroy-Palast

Auch das Schamseddin-Kulal-Mausoleum und die gegenüberliegende Kok-Gumbaz-Moschee beeindrucken durch ihre Baukunst. Außerdem befindet sich in Shahrisabz noch Timurs Gruft, eine sehr bescheidene Grabanlage. Die Gruft wurde für den Fall errichtet, das Timur während seines Feldzuges nach Persien sterben würde. Nach seinem Tod wurde er allerdings im berühmten Gur-Emir-Mausoleum in Samarkand bestattet.

Geschichte Usbekistans

Shahrisabz macht mit der Geburtsstätte Timurs einen wichtigen Teil der usbekischen Geschichte aus. Hier wurden die Grundsteine gelegt, die die Herrschaft Timurs hervorgebracht haben. Die prächtigen Bauten die heute in vielen usbekischen Städten stehen, haben hier ihren Ursprung gefunden.

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